
Holotropes Atmen ist ein Verfahren der transpersonalen Psychologie zur Selbsterfahrung und Therapie. Mit Hilfe vertiefter, beschleunigter Atmung und unterstützender Musik wird ein Bewusstseinszustand erreicht, der psychische Heilungsprozesse ermöglichen kann.
Prozessorientierte Körperarbeit und intuitives Malen fördern das Aufweichen alter Lebensmuster und den Zugang zum „transpersonalen Selbst.“
Durch persönlichen Austausch in der Gruppe können die beim Atmen
gemachten Erfahrungen in einen sinnvollen Zusammenhang mit der
derzeitigen Lebenssituation gebracht werden.
Die nächsten Termine:
16.-18. Oktober 2026 in Koppl bei Salzburg
10.-11. April in Kitzbühel/Tirol
Holotropes Atmen als ein Verfahren zur Selbsterfahrung und Therapie ist eine sehr wirkungsvolle Methode, um seelische Konflikte zu lösen, einengende Lebensmuster zu überwinden und für transpersonale Bereiche durchlässiger zu werden.
Holotropes Atmen sollte nur in Seminaren mit professioneller Begleitung (PsychotherapeutInnen mit einer umfassenden Aus- und Weiterbildung von 4-6 Jahren) in einem sicheren Setting (pro Person, die sich in den Prozess begibt, steht eine Sitterin/ ein Sitter zur Verfügung und je nach Gruppengröße ein Team von zwei bis vier professionellen Helfern) angeboten werden.
Zum geschützten Rahmen gehört es, im Vorfeld über Kontraindikationen zu informieren. Ferner werden die Erfahrenden (jene, die sich in den holotropen Atemprozess begeben) nicht wie im Bericht geschildert, auf einer dünnen Yogamatte liegen, sondern auf einer dickeren und breiteren Matte, damit es beim etwaigen Ausdruck von Gefühls- und Bewegungsimpulsen zu keinen Verletzungen kommt.
Der Atemprozess wird durch Musik in einer bestimmter Abfolge unterstützt und findet erfahrungsgemäß nach ein paar Stunden sein ‚natürliches‘ Ende.
Nur bei Bedarf werden von den ausgebildeten TherapeutInnen – zur Unterstützung – Körperinterventionen angeboten und durchgeführt. Der/die Erfahrende malt im Anschluss intuitiv ein Bild, dass u.a. der Nachbearbeitung (Teilen der Erfahrungen in einer Kleingruppe und anschließend gegebenenfalls erforderlichen therapeutischen Interventionen in der Großgruppe) und Integration dient. Hier ist es wichtig die Bedeutung der Erfahrung zu erfassen und sie in einen sinnvollen Zusammenhang mit der derzeitigen Lebenssituation in Beziehung zu setzen.
Holotropes Atmen erfordert m.E. für die TeilnehmerInnen eine gewisse psychische Stabilität oder aber eine Einbettung in eine psychotherapeutische Begleitung, da sie eine sehr kraftvolle Technik ist, die psychische Heilungsprozesse ermöglicht oder in Gang zu setzen vermag.
